Nachdem dein neues verbeiniges Familienmitglied bei dir zu Hause eingezogen ist, gibt es so einiges zu beachten. Vom Schlafrhythmus über die Bewegungsroutine bis hin zur Pflege und Ernährung - als Hundeeltern müssen wir stets am Ball bleiben. Die Ernährung und Fütterung von Welpen ist dabei von besonders großer Bedeutung und kann häufig auch zu Vewrirrung führen. Denn man stellt sich Fragen wie: „Was soll ich meinem Welpen füttern?“, „Wie viel soll ich ihm geben?“, „Wann und wo soll ich meinen Welpen füttern?“. All das sind wichtige Themen, auf die wir jetzt gemeinsam etwas genauer eingehen werden.
Es ist wichtig zu erwähnen, dass Welpen individuelle Ernährungsbedürfnisse haben, die von der Rasse, dem Geschlecht, dem Alter und dem Aktivitätsniveau abhängen. Es lohnt sich daher immer, mit einem Tierarzt über die speziellen Ernährungsbedürfnisse von Welpen zu sprechen. Alternativ kannst du uns auch gerne eine E-Mail an pooch@poochandmutt.com senden und wir helfen dir gerne weiter.
Futter für Welpen
Viele Züchter schicken dich und deinen Welpen mit einem Beutel Futter nach Hause, an das sich der kleine Vierbeiner bereits gewöhnt hat. Das ist vor allem vorteilhaft, wenn du vorhast, das Futter beizubehalten. Aber was ist, wenn nicht? Wichtig ist, dass du das ursprüngliche Futter kurzfristig weiterhin deinem Welpen gibst, um eine Magenverstimmung zu vermeiden. Dann solltest du schrittweise auf das Welpenfutter deiner Wahl umsteigen. Diese Ernährungsumstellung kann allerdings bis zu 7 Tage dauern und sollte erst begonnen werden, wenn sich der Welpe bereits eingewöhnt hat.
Es ist wichtig, dass du deinem Welpen ein spezielles Welpenfutter gibst, denn er braucht Nährstoffe, um optimal zu wachsen und sich zu entwickeln. Welpen wachsen übrigens 20-mal so schnell wie ein erwachsener Hund. Faszinierend, nicht wahr?
Was ist der Unterschied zwischen Welpenfutter und Futter für erwachsene Hunde?
- Welpenfutter muss einen höheren Proteingehalt haben, der für das Wachstum wichtig ist.
- Futter für Welpen hat einen höheren Kaloriengehalt, um die Energie, die die kleinen Racker beim Spielen verbrauchen, wieder auszugleichen.
- Welpenfutter hat kleinere Kroketten, da Welpen kleinere Stücke leichter kauen und schlucken können.
Als engagierte Welpeneltern sollte man darauf achten, seinem kleinen Vierbeiner stets die richtige Menge an Futter zu geben. Leider gibt es aber für Welpen, genau wie für Babys, keine Gebrauchsanweisung. Deshalb ist es so wichtig, dass du eine Futtertabelle zur Hand hast, die das Gewicht und das Alter deines Welpen berücksichtigt. Weiter unten erfährst du mehr über die richtige Futtermenge für deine Mini-Fellnase.
Wie viel Futter sollte man einem Welpen geben?
Auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort, denn jeder Welpe ist einzigartig und hat individuelle Ernährungsbedürfnisse. Ein entspannter, 6 Monate alter Chihuahua braucht nicht einmal halb so viele Kalorien wie eine aktive, 12 Wochen alte Deutsche Dogge.
Welpen großer Rassen brauchen mehr Kalzium, Phosphor und Eiweiß für die Entwicklung ihrer Knochen und Gelenke. Welpen kleinerer Rassen haben dagegen eine höhere Stoffwechselrate und brauchen daher eine nährstoffreichere Nahrung.
Wie viel du einem Welpen füttern solltest, hängt von der aktuellen Größe, dem Alter und dem voraussichtlichen Gewicht deiner Fellnase ab. Wenn dein Welpe eine Mischlingsrasse ist und du nicht weißt, wie viel er im Alter wiegen wird, kannst du im Internet meist gute Schätzungen finden.
Denke daran, dass unser Guide Richtwerte aufweist, aber jeder Hund anders ist. Wenn deine kleine Fellnase einen anstrengenden Tag voller Training und Spielen hinter sich hat, braucht er vielleicht ein paar zusätzliche Kalorien zum Abendessen. Wenn das Wetter schlecht ist und dein Hund einen entspannten Tag zu Hause hatte, kann es sein, dass er nicht seine ganze Portion aufessen wird. Es ist sinnvoll, das Gewicht deines Welpen jede Woche zu kontrollieren und sicherzustellen, dass er wie erwartet wächst. Wenn das nicht der Fall ist, solltest du die empfohlene Fütterungsmenge möglicherweise anpassen.
Wir haben die Welpenfütterungstabellen und den Futterrechner unten entwickelt, um dir dabei zu helfen, zu verstehen, was dein Welpe braucht.
Welpenfütterungstabellen nach Gewicht und Alter des Hundes
Die Angaben basieren auf dem Puppy Complete Superfood
Größe des Hundes |
|
Zwergrasse |
Klein |
Gewicht erwachsenen Hundes (kg) |
Alter (Monate) |
1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
7 |
8 |
9 |
10 |
Tägliche Menge (g/Tag) |
1-3 |
0 |
25 |
30 |
40 |
50 |
60 |
70 |
75 |
80 |
90 |
3-4 |
40 |
50 |
60 |
70 |
80 |
90 |
100 |
110 |
120 |
130 |
4-6 |
35 |
45 |
55 |
70 |
80 |
90 |
100 |
110 |
125 |
135 |
6-12 |
30 |
40 |
50 |
65 |
75 |
85 |
95 |
105 |
120 |
130 |
Tägliche Menge (kcal/Tag) |
1-3 |
74 |
92 |
110 |
147 |
184 |
221 |
258 |
276 |
294 |
331 |
3-4 |
147 |
184 |
221 |
258 |
294 |
331 |
368 |
405 |
442 |
478 |
4-6 |
129 |
166 |
202 |
258 |
294 |
331 |
368 |
405 |
460 |
497 |
6-12 |
110 |
147 |
184 |
239 |
276 |
313 |
350 |
386 |
442 |
478 |
Größe des Hundese |
|
Klein/Mittelgroß |
Mittelgroß/Groß |
Gewicht erwachsenen Hundes (kg) |
Alter (Monate) |
10 |
11 |
12 |
13 |
14 |
15 |
17 |
20 |
22 |
25 |
Tägliche Menge (g/Tag) |
1-3 |
90 |
95 |
100 |
110 |
115 |
120 |
130 |
145 |
160 |
170 |
3-4 |
130 |
135 |
140 |
150 |
160 |
165 |
180 |
200 |
215 |
240 |
4-6 |
135 |
145 |
155 |
165 |
170 |
180 |
200 |
225 |
245 |
270 |
6-12 |
130 |
140 |
150 |
160 |
170 |
175 |
190 |
220 |
240 |
260 |
12-18 |
|
170 |
190 |
215 |
230 |
250 |
Tägliche Menge (kcal/Tag) |
1-3 |
331 |
350 |
368 |
405 |
423 |
442 |
478 |
534 |
589 |
626 |
3-4 |
478 |
497 |
515 |
552 |
589 |
607 |
662 |
736 |
791 |
883 |
4-6 |
497 |
534 |
570 |
607 |
626 |
662 |
736 |
828 |
902 |
994 |
6-12 |
478 |
515 |
552 |
587 |
626 |
644 |
699 |
810 |
883 |
957 |
12-18 |
|
626 |
699 |
791 |
846 |
920 |
Größe des Hundes |
|
Groß |
Extra-Groß |
Gewicht erwachsenen Hundes (kg) |
Alter (Monate) |
25 |
30 |
35 |
40 |
45 |
50 |
60 |
70 |
80 |
90 |
Tägliche Menge (g/Tag) |
1-3 |
170 |
180 |
185 |
195 |
210 |
220 |
245 |
270 |
295 |
320 |
3-4 |
240 |
260 |
265 |
280 |
295 |
310 |
335 |
360 |
390 |
415 |
4-6 |
270 |
305 |
335 |
370 |
400 |
430 |
490 |
555 |
620 |
675 |
6-12 |
260 |
310 |
345 |
380 |
410 |
445 |
510 |
580 |
640 |
700 |
12-18 |
250 |
305 |
340 |
375 |
405 |
440 |
510 |
570 |
635 |
700 |
18-24 |
|
425 |
500 |
570 |
630 |
685 |
Tägliche Menge (kcal/Tag) |
1-3 |
626 |
662 |
681 |
718 |
773 |
810 |
902 |
994 |
1086 |
1178 |
3-4 |
883 |
957 |
975 |
1030 |
1086 |
1141 |
1233 |
1325 |
1435 |
1527 |
4-6 |
994 |
1122 |
1233 |
1362 |
1472 |
1584 |
1803 |
2043 |
2282 |
2484 |
6-12 |
957 |
1141 |
1270 |
1399 |
1509 |
1638 |
1877 |
2134 |
2355 |
2576 |
12-18 |
920 |
1122 |
1251 |
1380 |
1490 |
1619 |
1877 |
2098 |
2337 |
2576 |
18-24 |
|
1564 |
1840 |
2098 |
2318 |
2521 |
Welpenfütterung nach Rasse
Welpenfütterungstabellen sind ein nützliches Hilfsmittel, auf das alle Welpenbesitzer zurückgreifen können. Auch wenn sie auf den ersten Blick kompliziert erscheinen, sind sie ganz einfach zu benutzen. Schauen wir uns den Bedarf unseres Welpen in Abhängigkeit von seiner Rasse (Gewicht) und seinem Alter genauer an:
Zwergrassen (z. B. Chihuahua, Papillon oder Pomeranian)
Zwergrassen werden nie schwerer als 5 kg und erreichen ihr Erwachsenengewicht in der Regel im Alter von sechs bis neun Monaten. Die Menge an Futter, die sie benötigen, steigt allmählich an, bis sie 4 Monate alt sind. In dieser Phase wachsen sie nicht mehr so schnell wie zuvor und brauchen daher etwas weniger Futter. Die Mahlzeiten sollten auf mindestens 3-4 Portionen verteilt werden, da ihre kleinen Mägen nicht viel Futter aufnehmen können. Pass gut auf, dass du deinen Zwerghund im sechsten Monat nicht überfütterst. Viele Fellnasen verweigern in dieser Phase das Futter, weil ihr Appetit auf natürliche Weise nachgelässt. Das ist zu erwarten und kein Grund zur Sorge.
Kleine Rassen (z. B. Cavalier King Charles Spaniel, Lhasa Apso oder Zwergschnauzer)
Kleine Rassen wiegen im ausgewachsenen Alter weniger als 10 kg und brauchen etwas länger, um sich zu entwickeln als ihre Artgenossen. Aus diesem Grund sollte man ihnen etwas mehr Futter geben, bis sie etwa sechs Monate alt sind. Danach sinkt ihr Kalorienbedarf nur noch geringfügig. Wie auch bei den Zwergrassen neigen die Besitzer von kleinen Hunderassen oft dazu, diese Hunde zu „überfüttern“. Ziehe in Beracht, die Portionen gemäß des Welpenfütterungsratgeber abzuwiegen.
Kleine/mittlere Rassen (z. B. American Cocker Spaniel, Beagle)
Diese Hunde wiegen zwischen 10 und 15 kg, wenn sie ausgewachsen und gesund sind. Es ist kein Geheimnis, dass sie ihr ganzes Leben lang mehr Kalorien benötigen als kleinere Rassen. Obwohl sie in der zweiten Hälfte ihres ersten Lebensjahres weniger wachsen, ändert sich ihr Kalorienbedarf im Vergleich zu den ersten sechs Monaten nicht dramatisch. Das liegt daran, dass sie noch viel wachsen müssen. Sobald sich ihr Skelett vollständig gebildet hat, brauchen sie viel nahrhaftes Futter, damit sie Muskeln aufbauen und ihren Körper vollkommen hineinwachsen können.
Mittelgroße/große Rassen (z. B. Springer Spaniel, Australian Cattle Dog)
Bei diesen größeren Hunderassen ist die Wachstumsrate im ersten Jahr relativ schnell. Ein Springer Spaniel verdoppelt sein Gewicht zwischen dem 3. und 9. Lebensmonat, es ist also klar, dass er in diesem Zeitraum noch viel wachsen wird. Tatsächlich hören größere Rassen erst im Alter von 12-18 Monaten auf, zu wachsen. Für dieses Wachstum werden viele Kalorien und eine nährstoffreiche, ausgewogene Ernährung benötigt.
Große Rassen (z. B. Boxer, Bullterrier, Labrador)
Diese Hunde wachsen viel in ihren ersten Lebensmonaten, und wenn sie nicht mit den nötigen Nährstoffen versorgt werden, kann das zu Gelenkerkrankungen im späteren Leben führen. Ihr Welpenfutter muss mindestens 30% hochwertiges Eiweiß enthalten. Gegen Ende des ersten Lebensjahres ist eine zusätzliche Nährstoffzufuhr erforderlich, da sich ihre Muskeln noch entwickeln und dies ihre Gelenke belastet. Da sie sich über ihr erstes Lebensjahr hinaus entwickeln, sinkt der Kalorienbedarf in diesem Alter nicht merklich.
Riesenrassen (z. B. Dogge, Mastiff)
Riesenrassen sind mehr noch als andere große Hunde auf die richtige Ernährung angewiesen. Sie haben einen hohen Kalziumbedarf für ihre wachsenden Knochen und Zähne. Außerdem brauchen sie viele Kohlenhydrate, um Energie zum Spielen, für soziale Kontakte und zum Wachsen zu haben.
Diese Hunde wachsen schneller und bleiben länger Welpen als ihre kleineren Artgenossen. Da diese Hunde so lange brauchen, um zu reifen (eher Jahre als Monate), solltest du, ihre Kalorienzufuhr bis zum Alter von etwa 12 Monaten erhöhen. Selbst dann brauchen sie noch ungefähr die gleiche Menge an Futter, bis sie 18 Monate alt sind.
Wie oft sollte man einen Welpen füttern?
Als Faustregel gilt, dass die meisten Welpen wie folgt gefüttert werden sollten:
Alter |
Menge |
Kommentare |
2-3 Monate alt |
3 oder 4 Mahlzeiten täglich |
Kleinere Hunde profitieren in diesem Alter von regelmäßigeren Mahlzeiten. |
3-6 Monate alt |
3 Mahlzeiten täglich |
|
6-12 Monate alt |
2 - 3 Mahlzeiten täglich |
Einige kleine Rassen profitieren immer noch von drei Mahlzeiten, obwohl die meisten Hunde nur zwei brauchen. |
12 Monate und älter |
1 oder 2 Mahlzeiten täglich |
Größere Hunde neigen dazu, seltener zu fressen, und manchen benötigen nur eine größere Mahlzeit am Tag, wenn sie ausgewachsen sind. |
Sehr junge Welpen, die gerade erst bei ihrer neuen Familie eingezogenund daran gewöhnt sind, rund um die Uhr von ihrer Mutter gefüttert zu werden, freuen sich vielleicht zunächst über vier Mahlzeiten am Tag. Diese regelmäßige Fütterung ist eine gute Idee für Zwergassen, da so ein stabiler Blutzuckerspiegel gefördert wird. Nach ein paar kurzen Wochen zu Hause können die meisten Hunde jedoch dreimal täglich gefüttert werden. Im Alter von drei Monaten ist es am besten, die Fütterung auf drei Mahlzeiten pro Tag zu reduzieren.
Kleine Hunde benötigen mehr Kalorien pro kg Körpergewicht. Ihre Energiereserven reichen nicht so lange wie die von größeren Rassen. Deshalb kann es sinnvoll sein, kleinere Hunde als Welpen und Erwachsene regelmäßiger zu füttern.
Diei beste Zeit, um einen Welpen zu füttern, ist dann, wenn er hunger hat! Du solltest die Mahlzeiten gleichmäßig verteilen und vermeiden, Welpen zu füttern, die nicht hungrig sind oder kein Interesse an der angebotenen Mahlzeit zeigen.
Wann ein Welpe Futter braucht, weiß er in der Regel ganz instinktiv. Achte darauf, dass es eine Frühstücksmahlzeit, eine Nachmittagsmahlzeit und eine Abendmahlzeit gibt.
Ein gutes Beispiel für einen Zeitplan wäre:
Zeit |
Aktivität |
Kommentare |
6:00-7:00 Uhr |
Aufwachen & Morgentoilette |
|
7:00-8:00 Uhr |
Morgenmahlzeit |
|
8:00-10:00 Uhr |
Morgengymnastik im Freien und eine Trainingseinheit |
Ein paar Trainingsleckerlis sind jetzt eine gute Idee |
12:00-14:00 Uhr |
Nachmittagsessen und Pinkelpause |
|
14:00-16:00 Uhr |
Mehr Training und einige Denkspiele |
Auch hier können ein paar Trainingsleckerlis angebracht sein |
16:00-18:00 Uhr |
Abendtraining |
*Dies ist die Zeit, in der die "Zoomies" am stärksten sind, also ist es wichtig, die Energie produktiv zu verbrennen. |
18:00-19:00 Uhr |
Abendmahlzeit und Pinkelpause |
|
*Denke daran, dass Welpen während des anfänglichen Toilettentrainings mehrmals pro Stunde nach draußen gebracht werden müssen.
Die Zeit, zu der ein Welpe gefüttert wird, sollte jeden Tag gleich bleiben. Das gilt unabhängig von deinem Arbeitsplan oder anderen Aktivitäten, die zu Hause anstehen. Ein Welpe braucht Beständigkeit und wird es nicht verstehen, wenn er an manchen Tagen zu einer anderen Zeit gefüttert wird. Zumindest in den ersten Wochen kann es hilfreich sein, einen Wecker zu stellen, wenn jede Mahlzeit fällig ist.
Hinweis: Welpen sollten nicht zu spät am Abend gefüttert werden, da sie Zeit brauchen, um ihre Mahlzeit zu verdauen und danach auf die Toilette zu gehen.
Wann sollte ich von Welpenfutter auf Erwachsenenfutter umsteigen?
Wenn dein Welpe älter wird, fragst du dich vielleicht, wann du von Welpenfutter auf Futter für ausgewachsene Hunde umstellen solltest. Wann du aufhören solltest, Welpenfutter zu füttern, hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von der Rasse und der Größe deines Hundes. Je nach Hund kannst du die Umstellung im Alter zwischen neun Monaten und zwei Jahren vornehmen.
Warum kann man Hunden nicht dauerhaft Welpenfutter geben?
Welpenfutter und Futter für erwachsene Hunde mögen ähnlich erscheinen, aber sie sind bei weitem nicht dasselbe. Wenn dein Welpe ausgewachsen ist, braucht er einfach nicht mehr alle Inhaltsstoffe, die im Welpenfutter enthalten sind. Manche Besitzer denken, dass Welpenfutter „besser“ ist und füttern ihre Fellnase ein Leben lang damit. Für einen erwachsenen Hund ist es jedoch nicht die beste Wahl und kann zu gesundheitlichen Problemen führen.
Wenn sie die Wahl hätten, würden sich viele ausgewachsene Hunde dauerhaft Welpenfutter fressen. Es ist sehr schmackhaft und enthält eine Menge Proteine, um das Wachstum vorantzutreiben. Leider verstehen unsere Vierbeiner oft nicht, was das Beste für sie ist. Wenn ein erwachsener Hund weiterhin Welpenfutter frisst, kann es zu einer unausgewogenen Ernährung kommen. Dadurch würde er wahrscheinlich schnell an Gewicht zunehmen und unter übergewicht leiden.
Gibt es einen Unterschied zwischen Hundefutter für Welpen und Futter für ausgewachsene Hunde?
Es gibt einen größeren Unterschied zwischen Welpen- und Erwachsenenfutter als nur das Bild auf der Vorderseite der Packung. Tatsächlich handelt es sich um zwei völlig unterschiedliche Futtersorten.
Pooch & Mutt bietet sowohl ein Nass- als auch ein Trockenfutter für Welpen an, die beide frei von Junkfood sind und alle Bedürfnisse deines kleinen Hundes erfüllen. Welpenfutter ist eine hervorragende Nahrungsquelle für heranwachsende Welpen, die sich rasant entwickeln. Sie brauchen eine große Menge an Kalorien, damit sie sich bestens enwtickeln können. Außerdem haben kleine Fellnasen einen hohen Bedarf an Mineralstoffen wie Kalzium und Phosphor, da ihr Skelett noch wächst. Welpenfutter ist daher kaloriendichter und enthält ein anderes Verhältnis von Vitaminen und Mineralstoffen als das Futter für ausgewachsene Hunde.
Achte darauf, dass du das Futter deines Welpen auf ein hochwertiges und ausgewogenes Futter für ausgewachsene Hunde umstellst, wie z. B. Pooch & Mutt's Adult Superfood.
In welchem Alter sollte ich von Welpen- auf Erwachsenenfutter umsteigen?
Wenn es doch nur eine einfache Antwort auf diese Frage gäbe. Frustrierenderweise fällt die Antwort je nach Rasse, Größe und Aktivitätslevel deines Hundes unterschiedlich aus. Ein Yorkshire Terrier, der nicht besonders aktiv und schnell ausgewachsen ist, kann vielleicht schon im Alter von 10-12 Monaten vom Welpen- auf das Hundefutter umsteigen. Ein Berner Sennenhund hingegen, der immer auf Achse ist und der größte in seinem Wurf war, braucht vielleicht hingegen 2 Jahre bis er auf ein Erwachsenenfutter umsteigen kann.
Wie führe ich meinen Hund an ein Futter für ausgewachsene Hunde heran?
Eine allgemeine Faustregel lautet:
Rasse Größe |
Das beste Alter, um Welpen von Erwachsenenfutter auf Hundefutter umzustellen |
Kleine Hunde |
9-12 Monate |
Mittlere Hunde |
12-18 Monate |
Große Hunde |
18-24 Monate |
Riesenhunde |
24 Monate |
Wenn du eine Mischlingsrasse hast und dir nicht sicher bist, welches Gewicht sie zukünftig haben sollte, sprich am besten mit deinem Züchter oder Tierarzt. Diese können dir mit Sicherheit weitere Informationen dazu geben.
Da Welpen intelligente Wesen sind, werden sie dir sogar manchmal von selbst zeigen, wenn sie bereit sind, auf ein Futter für ausgewachsene Hunde umzusteigen. Dann wirst du feststellen, dass er einfach nicht mehr so viel Futter braucht wie früher. Es kann sein, dass das der Hund anfängt, Teile ihrer Mahlzeit liegen zu lassen oder sogar eine ganze Mahlzeit auslässt. Wenn ein Welpe ausgewachsen ist, verlangsamt sich sein Stoffwechsel und er braucht nicht mehr so viele Kalorien wie früher. Auch der Bedarf an Eiweiß ist viel geringer und so haben sie nicht mehr das gleiche Verlangen nach ihrem Welpenfutter.
Wie lange ein Welpe Welpenfutter fressen sollte, hängt von der Größe seiner Rasse, aber auch von seinem Verlangen danach ab. Wenn du versuchst, die Ernährung zu früh umzustellen, kann es sein, dass dein Hund das Erwachsenenfutter verweigert und sein Wachstum beeinträchtigt wird.
Wie führe ich meine Fellnase an Futter für ausgewachsene Hunde heran?
Der Wechsel sollte langsam erfolgen und nicht auf einen Schlag.
Der Zeitpunkt für die Umstellung ist dabei nur ein Teil des Puzzles. Es ist jedoch auch wichtig, zu wissen, wie wir die Ernährung am besten umstellen. Wenn wir die Umstellung überstürzen, ist es wahrscheinlich, dass dein kleiner Welpe unangenehme Anzeichen wie Blähungen, , Erbrechen und Durchfall entwickelt. Durch eine sanfte Umstellung der Ernährung wird jedoch sichergestellt, dass dein Welpe keine negativen Auswirkungen erleidet.
Die meisten Welpen können innerhalb von 5-7 Tagen von Welpen- auf Hundefutter umgestellt werden. Bei sehr empfindlichen Welpen kann die Umstellung sogar noch länger dauern.
Im Folgenden findest du einen groben Leitfaden, den du befolgen kannst:
Umstellung von Welpen- auf Hundefutter |
Verhältnis von Erwachsenenfutter zu Welpenfutter (Erwachsene : Welpen) |
Erster Tag |
10:90 |
Zweiter Tag |
20:80 |
Dritter Tag |
30:70 |
Vierter Tag |
50:50 |
Fünfter Tag |
70:30 |
Sechster Tag |
90:10 |
Siebter Tag |
100% neue Erwachsenennahrung
|
Wichtig ist, dass du den oben genannten Guide nur dann befolgst, wenn alles nach Plan läuft. Wenn dein Welpe zum Beispiel am vierten Tag flüssigen Kot absetzt, solltest du einen Schritt zurücktreten, anstatt weiterzumachen. Gehe für ein paar Tage zur Menge zurück, die du am dritten Tag verwendet hast. Wenn sich alles beruhigt hat, kannst du die Umstellung vorsichtig fortsetzen, auch wenn dadurch die Umstellung etwas länger dauert. Geh es langsam an, auch wenn der ganze Prozess zwei Wochen in Anspruch nimmt. Eine übereilte Futterumstellung kann zu einer ernsthaften Gastroenteritis führen. Wichtig ist auch zu beachten, dass Welpen eine Abneigung gegen das neue Futter entwickeln können, wenn sie es mit Unwohlsein assoziieren.
Häufige Fragen zur Fütterung von Welpen
Kann es meinem Welpen schaden, wenn ich ihm nicht die richtige Futtermenge gebe?
Wenn du deinem jungen Hund zu viel oder zu wenig fütterst, kann das im Laufe der Zeit zu gesundheitlichen Problemen führen. Welpenfütterungstabellen sorgen für weniger Verwirrung und geben eine schnelle Antwort auf die Frage: Wie viel soll ich meinem Welpen füttern?
Man sollte vermeiden, dass Fellnasen übergewichtig werden, da dies ihre Gelenke zu sehr belastet und ihre Atmung beeinträchtigen kann, vor allem wenn es sich um eine brachycephale Hunderasse handelt. Wenn sie in jungen Jahren übergewichtig sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie als Erwachsene fettleibig werden, viel größer. Gleichzeitig kann es jedoch schädlich sein, Hunden nicht ausreichend Nahrung zu geben.
Ohne die benötigten Kalorien hat dein Hund vielleicht nicht die Energie, die er zum Spielen, Lernen und zur Entwicklung wichtiger Lebenskompetenzen braucht. Untergewichtige Hunde können nur schwer Muskeln aufbauen und sind anfälliger für Dehydrierung, Unterkühlung und Hypoglykämie, wenn es ihnen nicht gut geht. Eine Unterfütterung birgt außerdem das Risiko, dass dein Welpe an Nährstoffmangel leidet.
Kann ich meinem Welpen neben den Hauptmahlzeiten auch Leckerlis geben?
Auf jeden Fall! Leckerlis sind ein wichtiger Teil des Welpenlebens. Leckerlis sind nicht nur eine gute Möglichkeit, eine Bindung zu deinem Welpen aufzubauen, sondern auch ein wichtiger Teil des Trainings. Eine gute Faustregel besagt, dass Leckerlis nicht mehr als 10% der täglichen Kalorienzufuhr deines Hundes ausmachen sollten. So stellst du sicher, dass dein Hund alle Nährstoffe, die er braucht, über sein Hundefutter bekommt.
Viele Leckerlis sind für Welpen nicht geeignet, vor allem solche, die hart oder kaubar sind. An manchen kann dein Welpe sich verschlucken, andere sind zu gehaltvoll für den empfindlichen Verdauungstrakt eines jungen Hundes. Überprüfe immer die Verpackung, um sicherzustellen, dass das Leckerli für das Alter und die Größe deines Hundes geeignet ist.
Alle unsere Pooch & Mutt Probiotic Fleisch-Leckerlis sind für Welpen ab einem Alter von 12 Wochen geeignet.
Warum muss man die Futtermenge für Welpen so oft ändern?
Welpen wachsen in ihrem ersten Lebensjahr schnell. Vor allem in den ersten vier Monaten haben sie einen sehr hohen Kalorienbedarf. Wenn sie älter werden und sich ihr Wachstum verlangsamt, brauchen sie weniger Kalorien. Erst wenn dein Welpe ausgewachsen ist, bleibt die Menge an Kalorien, die er pro Tag braucht, unverändert. Denk also daran, dass sich die Menge, die du deinem Welpen füttern musst, ständig ändern wird.
Sollte mein Welpe Nass- oder Trockenfutter fressen?
Ein hochwertiges, nahrhaftes Welpenfutter ist für das Wachstum und die Entwicklung deines kleinen Vierbeiners unerlässlich. Bei Pooch & Mutt bieten wir sowohl Nass- als auch Trockenfutter an, das speziell auf die Bedürfnisse deines Welpen zugeschnitten ist. Du kannst entweder das eine oder das andere anbieten oder dich für eine Mischfütterung entscheiden.
Das Welpenfutter von Pooch & Mutt ist frisch, ausgewogen und sehr schmackhaft, was es zu einer beliebten Wahl auf dem Hundefuttermarkt macht. Unsere Nass- und Trockennahrungen sind frei von Getreide und ungesunden Zusätzen und ideal für junge Hunde, deren Darm sich noch entwickelt.
Vollgepackt mit gesunden Lebensmitteln wie Huhn, Süßkartoffeln und Erbsen wird dein Welpe jede einzelne Mahlzeit mit Freude verschlingen. Die zugesetzten Präbiotika unterstützen ein gesundes Darmmikrobiom und tragen zu einem robusten Immunsystem bei.
Egal, für welche Art der Fütterung du dich entscheidest, der Nährstoffbedarf deines Hundes wird auf jeden Fall abgedecken. Der Vorteil von Trockenfutter ist, dass es sauberer, kostengünstiger und einfacher zu dosieren ist. Außerdem ist es besser für die Zahnhygiene und kann Parodontalerkrankungen vorbeugen, wenn dein Hund älter wird. Nassfutter hingegen trägt dazu bei, dass dein Welpe gut hydriert ist und seine Nieren und Blase durchgespült werden. Das ist besonders gut für Rassen, die zu Blasensteinen neigen, wie z. B. Lhasa Apsos.
Wenn du deine Fellnase mit einer Mischung aus Nass- und Trockenfutter fütterst, kann es schwierig sein, die richtige Menge zu bestimmen. Hier kommt jedoch unser hilfreicher Futterrechner ins Spiel. Wenn du dir immer noch unsicher bist, kannst du dich an unseren Tierarzt wenden, um seine Meinung zu erfahren.
Soll ich meinem Welpen ein Ergänzungsfuttermittel geben?
Möchtest du immer einen Schritt voraus sein? Nahrungsergänzungsmittel sind das Tüpfelchen auf dem „i“, wenn es um die Ernährung von Welpen geht. Unsere neuen Daily Care Supplements sorgen dafür, dass deine kleine Fellnase sich bestmöglich entwickelt.
Die Probiotika in unserem Daily Care Supplement ergänzen die Präbiotika im Puppy Complete Superfood und im Puppy Wet Food hervorragend. Wir verwenden den Stamm Enterococcus faecium. Eine Studie aus dem Journal of Nutrition zeigt, wie dieser die Immunfunktion von Welpen verbessern kann.
Die Beta-Glucane in diesem Ergänzungsfuttermittel sind in vielen anderen Ergänzungsfuttermitteln nicht enthalten und können deinem Hund das gewisse Extra geben! Diese Kohlenhydrate stärken das Immunsystem und wehren jede Infektion ab, der dein Hund ausgesetzt ist.
Es ist zwar keine Hexenwerk, aber definitiv wichtig, dass man die oben beschriebenen Tipps beachtet. Denn ein gesunder Welpe, der sich gut entwickelt wird sich im nu in einen sebstbewussten Hund verwandeln.